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Subaru Technologien - EyeSight Fahrassistenzsysteme

Subaru EyeSight Fahrassistenzsysteme


Vier Augen sehen mehr als zwei

Jetzt bekommen Sie zu zwei zusätzlich angetriebenen Rädern auch ein Assistenz-Augenpaar das auf Sie, Ihre Mitfahrer und Ihren Subaru aufpasst.

Subaru ist nicht dafür bekannt, neue technische Errungenschaften im Automobilbau als Erste einzubauen. Diese konservative Haltung der Japaner bewirkt, dass das was sie etwas später vorstellen zumeist besser ist. Zuverlässig, robust und langlebig. Derzeit hat das verbesserte EyeSight Assistenzsystem in zwei Tests im Vergleich am besten funktioniert.


1. Beim IIHS - dem anerkannten und neutralen „Insurance Institute for Highway Safety“
    in USA.
Video des IIHS Vergleichtests
    Im Vortrag: „20 Hersteller wurden wegen Nichterfüllung der Mindestanforderungen nicht bewertet“.

2. Im Auto Motor und Sport Test.  Auszug AMS Autozeitschrift als PDF
    
Im Text: „Bei 30 km/h und 25 Prozent Überdeckung war der Mini etwa zwei Meter vor dem
    Aufprall noch 20,7 km/h schnell“ Dafür gibt es 2 Plus? Wer möchte gerne mit
    20 km/h überfahren werden?


Subaru Video zur Vorstellung aller EyeSight Funktionen (nur auf Englisch verfügbar)


Subaru setzt bei der Erfassung von Umgebungsdaten auf Stereokameras.

Weder Radar noch Mikrowellen: Das Fahrerassistenzsystem EyeSight von Subaru nutzt Stereokameras zur Erfassung von Umgebungsdaten. Daraus ergeben sich Vorteile für die Erkennung von anderen Verkehrsteilnehmern.

Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Assistenzsystemen nutzt die von Subaru entwickelte EyeSight-Technik nicht Radar oder Mikrowellen, sondern Stereokameras zur Erfassung von Umgebungsdaten. Zum Funktionsumfang von EyeSight gehören zudem ein vorausschauender Bremsschutzassistent, eine adaptive Geschwindigkeits- und Abstandsregelung, ein Spurleit- und Spurhalteassistent, ein Anfahr-Kollisionsschutz sowie ein sogenannter Lead Vehicle Start Alert, eine Funktion, die den Fahrer an einer Ampel oder im Stau benachrichtigt, wenn das vor ihm haltende Fahrzeug anfährt.


Erkennung anderer Verkehrsteilnehmer

Die für das System eingesetzte Stereokamera ist als integrierte Einheit rechts und links vom Rückspiegel angebracht. Die damit erreichte Identifikationsfähigkeit von Objekten ähnelt in ihrer Komplexität der des menschlichen Auges, erklären die Subaru-Ingenieure. Das entwickelte Assistenzsystem EyeSight identifiziert und priorisiert andere Verkehrsteilnehmer - also Autos, Motorräder, Fahrräder oder Fussgänger - durch das stereoskopische Kamerasystem mit Abstandsmessung und Winkelerkennung. Durch die Erkennung anderer Verkehrsteilnehmer unterscheide es sich von anderen Systemen, die zum Beispiel mit einer Monokamera in Verbindung mit Mikrowellen oder ausschliesslich mit einem Laserradar arbeiten.


Vorausschauende Bremssteuerung und
automatische Leistungsdrosselung

Kern des Fahrerassistenzsystems ist die vorausschauende Bremssteuerung (Pre-Collision Braking Control). Die Funktionsweise: "Die beiden Kameras erkennen Fahrzeuge vor dem eigenen und ordnen diese je ihrer Position ein. Dabei setzt die Spurerkennung von EyeSight die wichtigsten Grundparameter. Im Fokus der Anlage steht das direkt vorausfahrende Fahrzeug in der selben Spur. Fahrzeuge in Nachbarspuren werden wahrgenommen, bleiben aber ohne Auswirkung auf das System, solange sie die Spur halten. Für die sich vor dem EyeSight-Fahrzeug befindlichen Objekte werden bis zu einem Abstand von 110 Metern aufgrund dessen Bewegungen der Lenkwinkel sowie Geschwindigkeit und Gierrate erfasst."

Bei Gefahr einer Kollision wird der Fahrer Subaru zufolge durch optische Signale im Display und akustische Warnhinweise darauf aufmerksam gemacht. Zu diesem Zeitpunkt verändert das System ausserdem die Charakteristik des Stabilitätsprogramms Vehicle Dynamics Control (VDC). Damit sollen schnelle Ausweichbewegungen ermöglicht werden, ohne dass VDC den Fahrer daran hindere. Reagiere dieser nicht auf die erste Warnstufe, leitet EyeSight einen dreifach abgestuften automatischen Bremsvorgang ein. Das System arbeitet bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h.

Um Kollisionen mit voraus stehenden Fahrzeugen zu verhindern, zum Beispiel im Falle eines Verkehrsstaus, ist im EyeSight-Programm auch eine automatische Leistungsdrosselung (Pre-Collision Throttle Management) integriert. Das System checkt ob der Fahrer das Gaspedal zu weit durchgedrückt hat, um angemessen zu reagieren. Sollte dies der Fall sein, werde die Leistung automatisch vom Assistenzsystem abgesenkt, um die Reaktionszeit für den Fahrer zu erhöhen.




Abstandsregelung, Spurhalteassistent und
Schlangenlinien-Detektor

Ein weiterer Bestandteil des Assistenzsystems ist die automatische Abstandsregelung (Adaptive Cruise Control). Diese soll die Geschwindigkeitsregel-anlage ergänzen. Das eingestellte Tempo (bis 180 km/h) werde konstant eingehalten, solange kein Fahrzeug in derselben Spur voraus zu erkennen ist. Taucht ein anderes Auto in der Spur des EyeSight-Fahrzeugs auf, reduziere das System die Geschwindigkeit so, dass immer der optimale Abstand zum Vordermann eingehalten werde. Die automatische Abstandsregelung nutzt für den Bremsvorgang die Daten und Funktionen der vorausschauenden Bremssteuerung und der automatischen Leistungsdrosselung. Ausserdem erkenne die Stereokamera ein Abbremsen des Vordermanns bereits durch die aufleuchtenden Bremslichter, was zu einer schnelleren und gleichmässigeren Geschwindigkeitsanpassung als die reine Abstandsmessung führen soll.

Der ebenfalls in EyeSight enthaltene Spurhalteassistent (Lane Departure Warning) mit integriertem "Schlangenlinien-Detektor" (Lane Sway Warning) soll verhindern, dass ein mit diesem System ausgestattetes Fahrzeug ungewollt die Spur verlässt, beispielsweise, wenn der Fahrer übermüdet ist. Der Spurhalteassistent wird bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit von 50 km/h aktiviert, der "Schlangenlinien-Detektor" ab 60 km/h. Die Ausgabe der Warnsignale erfolge auch hier akustisch und über eine Anzeige auf dem Display.

Text-Quelle: www.springerprofessional.de


Schaubild „So arbeitet EyeSight“

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EyeSight ist generell nur für Modelle mit Lineartronic erhältlich.

Bitte beachten Sie:


  • Der Fahrer ist immer und unter allen Bedingungen für alle Fahrzeugbewegungen verantwortlich und behält die Handlungsvollmacht
  • EyeSight ist ein Fahrerassistenzsystem und wirkt im besten Fall unterstützend
  • Damit eine optimale EyeSight-Funktion garantiert werden kann, müssen die im Handbuch beschriebenen Betriebs- und Unterhaltsvorschriften strikte befolgt werden
  • Das EyeSight-System ist ein technisches Hilfsmittel, es funktioniert und reagiert zwangsläufig nicht unter allen Bedingungen gleich
  • Beachten Sie die technischen Spezifikationen im Betriebshandbuch
  • Beachten Sie die Funktionsbeeinflussungsfaktoren im Betriebshandbuch